Stielblüten aus Schreiben an Versicherungen
Da sprang der Verfolgte ins Wasser und tauchte trotz mehrmaliger
Aufforderung nicht mehr auf.
Ausserdem bin ich vor meinem ersten Unfall und nach meinem letzten
unfallfrei gefahren.
Ich habe gestern abend auf der Heimfahrt einen Zaun in etwa 20 Meter länge
umgefahren. Ich wollte Ihnen den Schaden vorsorglich melden, bezahlen
brauchen Sie nichts, denn ich bin unerkannt entkommen.
Ein Fussgänger kam plötzlich vom Bürgersteig und
verschwand dann wortlos unter meinem Wagen.
Der Unfall ist dadurch entstanden, dass der Volkswagen weiterfuhr. Er
musste verfolgt werden, ehe er schliesslich anhielt. Als wir ihm eine
Tracht Prügel verabreichten, geschah es.
Ich habe so viele Formulare ausfüllen müssen, dass es mir bald
lieber wäre, mein geliebter Mann wäre überhaupt nicht
gestorben.
Ich erlitt dadurch einen Unfall, dass das Moped Ihres Versicherungsnehmers mich mit unverminderter Pferdestärke anraste.
Mein Motorrad sowie ich selbst mussten wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden.
Ich habe mir den rechten Arm gebrochen, meine Braut hat sich den Fuss verstaucht - ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.
Bin in der Kurve, nicht weit von der Unglücksstelle ins Schleudern geraten. Während des Schleuderns habe ich wahrscheinlich den entgegenkommenden Mercedes gerammt, der dann die Richtung der totalen Endfahrtphase vermutlich mitbestimmte. Es hatte zwischenzeitlich an einigen Stellen geschneit. Die Fahrbahn war dadurch auf einigen Strassen rutschig geworden. Ich wollte den Wagen abbremsen. Ich habe gekämpft wie ich nur konnte, aber es half nichts. Prallte gegen die Zaunmauer und wurde unbewusst. Aus war es mit meiner Gesinnung.
Ich überfuhr einen Mann. Er gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war.
Ich habe noch nie Fahrerflucht begangen; im Gegenteil, ich musste immer weggetragen werden.
Ich bin ferner mit meinen Nerven am Ende und habe mit einer schweren
Kastritis zu tun.
Beim Heimkommen fuhr ich versehentlich in eine falsche Grundstücksauffahrt und rammte einen Baum, der bei mir dort nicht steht.
Der Bursche war überall und nirgends auf der Strasse. Ich musste
mehrmals kurven, bevor ich ihn traf.
Als ich an die Kreuzung kam, erhob sich ein Zaun, um meine freie Sicht
zu hindern.
Den Hundehalter kenne ich nicht. Ich habe den Biss der Polizei gemeldet. Doch der Wachtmeister grinste nur.
Wer mir die Geldbörse gestohlen hat, kann ich nicht sagen, weil aus meiner Verwandtschaft niemand in der Nähe war.
Ich fuhr durch die Au. Plötzlich kamen von links und rechts mehrere Fahrzeuge. Ich wusste nicht mehr wohin und dann krachte es vorne und hinten.
Ich musste ihn leider aufs Korn, d.h. auf den Kühler nehmen; dann fegte ich ihn seitlich über die Windschutzscheibe ab.
Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie kaum finden.
Ich fuhr auf der rechten Seite der Herzogstr. Richtung Königsplatz
mit ca. 40 km/h Geschwindigkeit. Wegen eines in die Fahrbahn laufenden
Kindes musste ich plötzlich stoppen. Diese Gelegenheit nahm der
Gegner wahr und rammte mich von hinten.
Der andere Wagen war absolut unsichtbar, und dann verschwand er wieder.
Das Polizeiauto gab mir ein Signal zum Anhalten. Ich fand einen Brückenpfeiler.
Der Fussgänger hatte anscheinend keine Ahnung, in welche Richtung
er gehen sollte, und so überfuhr ich ihn.
Erfahrungsgemäss regelt sich sowas bei einer gewissen Sturheit von selbst. Darum melde ich Unfälle immer erst, wenn der Gegner mit Zahlungsbefehlen massiv wird.
In einer Linkskurve geriet ich ins Schleudern, wobei mein Wagen einen Obststand streifte und ich - behindert durch die wild durcheinanderpurzelnden Bananen, Orangen und Kürbisse - nach dem Umfahren eines Briefkastens auf die andere Strassenseite geriet, dort gegen einen Baum prallte und schliesslich - zusammen mit zwei parkenden PKWs - den Hang hinunterrutschte. Danach verlor ich bedauerlicherweise die Herrschaft über mein Auto.
Heute schreibe ich zum ersten und letzten Mal. Wenn Sie dann nicht antworten, schreibe ich gleich wieder.
Der Kraftsachverständige war völlig ungehalten, als er auf mein Vorderteil blickte.
Als der Monteur mit dem Hammer zum Schlag ausholte, stellte sich der Anspruchsteller hinter ihn, um genau zu sehen, wo der Schlag hinging
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